
Der US-Dollar (USD) stand am Mittwoch auf breiter Front unter Druck und fiel zeitweise in den Bereich von Fünfwochentiefs zurück, während die Marktteilnehmer den überraschend deutlichen Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen bewerteten.
Der US-Dollar-Index (DXY) fiel bis auf wenige Pips an die Unterstützungszone bei 101,00 heran, bevor er einen kraftlosen Erholungsversuch unternahm. Zur Veröffentlichung stehen die üblichen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Daten zum Stellenabbau von Challenger an.
EUR/USD näherte sich Mehrwochenhochs um 1,1270 und setzte damit seine Erholung im Wochenverlauf fort, gestützt durch den kräftigen, breit angelegten Rückgang des US-Dollars. Erwartet werden die S&P-Global-Einkaufsmanagerindizes für den Bausektor in Deutschland und der Eurozone sowie die deutschen Auftragseingänge in der Industrie und die Erzeugerpreise für den gesamten Euroraum.

GBP/USD verzeichnete den sechsten Tagesgewinn in Folge und durchbrach kurzzeitig erstmals seit Mitte September die Marke von 1,3500. Die Bank of England (BoE) kommt zu ihrer Sitzung zusammen und dürfte ihren Leitzins auf 4,00 % anheben. Auf der Datenseite ist der S&P-Global-Einkaufsmanagerindex für den Bausektor die einzige nennenswerte Veröffentlichung.
USD/JPY gab nach zwei Tagesgewinnen in Folge wieder nach und notierte mit moderaten Verlusten, nachdem das Währungspaar erneut im Bereich von 158,80 gescheitert war. Anstehen die endgültigen Daten zum S&P-Global-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, das Sitzungsprotokoll der Bank of Japan (BoJ) sowie eine Auktion zehnjähriger japanischer Staatsanleihen.
AUD/USD erholte sich aus dem Bereich von Dreiwochentiefs und eroberte die wichtige Marke von 0,7000 zurück, die es anschließend leicht übertraf. Als Nächstes stehen in Australien am 9. November die endgültigen Daten zu den Baugenehmigungen und den Genehmigungen für private Wohnhäuser an.
Die WTI-Futures mit der nächstfälligen Laufzeit (Dezemberkontrakt) setzten ihre Korrektur im Wochenverlauf fort und fielen in den Bereich von Dreiwochentiefs nahe 91,00 US-Dollar je Barrel. Händler bewerteten weiterhin die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Endes der Krise zwischen den USA und dem Iran nach dem Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen.
Gold stieg wieder über die wichtige Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze und erreichte zugleich neue Viertageshochs. Ausschlaggebend waren der ausgeprägte Ausverkauf des US-Dollars und sinkende Renditen von US-Staatsanleihen über die gesamte Laufzeitenkurve hinweg.