GBP/USD-Kursprognose: Klarer Ausbruch über 1,3420 für erneuten Aufwärtsschub erforderlich

  • GBP/USD gibt frühe Gewinne ab und notiert bei rund 1,3373 nahezu unverändert, während sich der US-Dollar leicht erholt.
  • Die Fed dürfte die Zinsen am Mittwoch unverändert lassen.
  • Anleger erwarten, dass die BoE ihre Geldpolitik kommende Woche strafft.

Das britische Pfund (GBP) gibt im europäischen Handel am Montag seine frühen Gewinne gegenüber dem US-Dollar (USD) ab und notiert bei rund 1,3373 nahezu unverändert. Das Währungspaar GBP/USD tritt auf der Stelle, da der US-Dollar einen Teil seiner anfänglichen Verluste wettmacht.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, mit einem geringfügigen Minus bei etwa 101,70.

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In dieser Woche werden Anleger die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch aufmerksam verfolgen. Laut dem CME FedWatch Tool wird die Fed die Zinsen mit nahezu vollständiger Sicherheit unverändert in der Spanne von 3,75 % bis 4,00 % belassen. Das Tool zeigt zudem, dass die US-Notenbank die Zinsen auf ihrer Sitzung im Dezember anheben wird.

Neben der Geldpolitik der Fed stehen auch die vorläufigen Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal und zum Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für September im Fokus der Anleger. Ihre Veröffentlichung ist für Donnerstag vorgesehen. Die US-Wirtschaft dürfte mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,2 % gewachsen sein und damit stärker als beim vorherigen Wert von 2,2 %.

Für das Pfund wird die geldpolitische Entscheidung der Bank of England (BoE) in der kommenden Woche der wichtigste Impulsgeber sein. Es wird weithin erwartet, dass die BoE die Zinsen um 25 Basispunkte auf 4 % anhebt.

Technische Analyse zu GBP/USD

Im Tageschart notiert GBP/USD bei 1,3370. Das Währungspaar hält sich über dem exponentiellen gleitenden 20-Tage-Durchschnitt (EMA) bei 1,3323. Dies deutet auf ein leicht positives kurzfristiges Marktbild hin, da die Käufer die jüngste Erholung verteidigen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit 54,8 im neutralen bis positiven Bereich. Dies signalisiert, dass das Momentum weiterhin unterstützend wirkt, ohne dass bereits ein überkaufter Zustand erreicht ist.

Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am 20-Tage-EMA bei etwa 1,3323. Ein Bruch dieser Marke dürfte die bullische Tendenz abschwächen und den Weg für stärkere Rücksetzer ebnen. Auf der Oberseite bildet das Hoch der Vorwoche bei etwa 1,3420 die nächste Hürde. Ein klarer Ausbruch darüber würde den Weg für weitere Kursgewinne in Richtung 1,3500 öffnen.

(Die technische Analyse dieses Artikels wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Wirtschaftsindikator

Zinsentscheidung der Fed

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) berät auf acht im Voraus angesetzten Sitzungen pro Jahr über die Geldpolitik und entscheidet über die Zinssätze. Sie verfolgt zwei Ziele: die Inflation bei 2 % zu halten und Vollbeschäftigung zu gewährleisten. Ihr wichtigstes Instrument dafür ist die Festlegung der Zinssätze – sowohl für ihre Kreditvergabe an Banken als auch für die Kreditvergabe der Banken untereinander. Beschließt sie eine Zinserhöhung, gewinnt der US-Dollar (USD) tendenziell an Stärke, da dadurch mehr ausländisches Kapital zufließt. Senkt sie die Zinsen, schwächt dies tendenziell den USD, da Kapital in Länder mit höheren Renditen abfließt. Bleiben die Zinsen unverändert, richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Ton der Erklärung des Offenmarktausschusses (FOMC) und darauf, ob dieser restriktiv (mit der Erwartung künftig höherer Zinsen) oder expansiv (mit der Erwartung künftig niedrigerer Zinsen) ausfällt.

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Nächste Veröffentlichung: Mi., 28. Okt. 2026, 18:00 Uhr

Häufigkeit: Unregelmäßig

Konsensprognose: 4 %

Vorheriger Wert: 4 %

Quelle:US-Notenbank Fed