US-Dollar: Flachere Zinskurve stützt die Währung – ING

Chris Turner von ING stellt fest, dass der Dollar von einer flacheren US-Zinskurve profitiert: Hohe Inflationswerte halten die kurzfristigen Zinsen auf erhöhtem Niveau, während sich langlaufende US-Staatsanleihen erholen. Dieses Umfeld begünstigt seiner Einschätzung nach üblicherweise den Dollar gegenüber konjunktursensitiven Währungen und Schwellenländerwährungen.

Dollar bleibt dank Zinskurvendynamik fest

„Die wichtigste Erkenntnis dieser Woche war die Erholung am langen Ende des US-Staatsanleihemarkts, obwohl die Inflationsdaten weiterhin hoch ausfallen. Offenbar sehen Anleger in langlaufenden US-Staatsanleihen zunehmend attraktive Anlagemöglichkeiten und betrachten diese als mäßig wirksame Absicherung gegen eine Korrektur bei KI-Investments. Sollte der Ausverkauf bei Technologiewerten an Dynamik gewinnen, würden sich diese Käufe von US-Staatsanleihen an das kürzere Ende der Zinskurve verlagern.“

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„Die Inflationsdaten halten die kurzfristigen Zinsen auf hohem Niveau und haben in dieser Woche zu einer Abflachung der Zinskurve zwischen zwei- und zehnjährigen US-Staatsanleihen um fast 20 Basispunkte geführt.“

„Ein Umfeld, in dem die Fed bremst, während die Wachstumsaussichten nach unten korrigiert werden, ist in der Regel günstig für den Dollar gegenüber konjunktursensitiven Währungen und Schwellenländerwährungen. Erst wenn die kurzfristigen Zinsen deutlich nachgeben, dürfte auch der Dollar fallen. Und so weit sind wir noch nicht.“

„Sofern es bei KI-Aktien und Risikoanlagen im Allgemeinen nicht zu einem weiteren kräftigen Kursrutsch kommt, dürfte sich der Dollar nahe seinen jüngsten Höchstständen konsolidieren. Wir rechnen in diesem Umfeld weiterhin damit, dass sich der Schweizer Franken aufgrund seines defensiven Charakters etwas besser entwickelt.“

(Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt und von einem Redakteur überprüft. Mehr erfahren.)